Osterpfad – Niederalbertsdorf

Das malerische Kleinod des Osterpfades
Beate Schumann und Brigitte Steyer, die Pioniere der Osterausstellungen malen und gestalten mit Begeisterung seit Jahren die Osterausstellung in Niederalbertsdorf, welche am Kirchplatz vor der mittleren Kirche des Ortes zu sehen und weithin bekannt ist. Besucher aus aller Welt haben hier schon halt gemacht. Die Vielfalt der Themen entdeckt man am besten bei einem Besuch vor Ort. Bis 2016 konnte man die Osterausstellung an der mittleren Kirche bewundern. Aus verkehrstechnischen Gründen musste sie an das Ortsende platziert werden.

Mit viel Liebe zum Detail…
Es ist unbeschreiblich, was die beiden Frauen an kleinen Kunstwerken geschaffen haben. Märchen von Andersen, Gebrüder Grimm, die Dorfgeschichte, Geschichten v. Wilhelm Busch, Omas Küchensprüche, Lebensweisenheiten und vieles mehr………..

Beate Schumann hat die Arbeit für ihr Heimatdorf und die Osterzeit in einem Gedicht dargestellt:

Mein Heimatdorf
Ganz westlich hier im Freistaat Sachsen, wo die schönsten Mädchen wachsen,
liegt Niederalbertsdorf, ihr lieben, darüber habe ich diese Zeilen geschrieben,
denn wenn ich mir das so durch den Kopf gehen lasse , finde ich Albertsdorf ist Klasse.
Campingplätze am Talsperrenrand, Badenixen allerhand,
auf dem See kann man rudern gemütlich im Kahn und daneben ziehen Wildenten und Schwäne ihre Bahn

Viele Angler erholen sich hier und ziehen aus dem Wasser so manches Getier.
Ob dunkle Nacht oder Mondenschein, die Petrijünger zieht es noch lange nicht heim.
An der Snakbar gibt´s allerlei zu essen, auch das Trinken wird natürlich nicht vergessen.
Und gibt es dann Abfall in größeren Massen, den sollte man wirklich nicht liegen lassen.
Im Dorf herrscht Sauberkeit und es gibt viele Sachen, die einem wirklich Freude machen.
Es ist einfach ein jeder bedacht, wie er aus seinem Haus ein Schmuckstück macht.
Im Sommer lachen Blumen von den Fassaden, im Winter wird man vom Lichterschmuck eingeladen.
In der Holzvitrine sind schöne Gebäude von Niederalbertsdorf auf Natureiern gemalt.

In einem Restaurant kann man gut und gepflegt essen, eine Einkehr im Eiscafé sollte man nicht vergessen.
Es wird wirklich viel getan, dass man sich richtig mästen kann.
Ein lustiges Völkchen ist hier zu Haus und man lässt keine Gelegenheit aus
Etwas zu feiern, und wenn man den Grund erst erfinden muss, gefetet muss werden, da gibt´s einen Verdruss.
Zum Schützenfest geht´s jährlich rund, und die Veranstaltungsangebote sind immer schön bunt.
Darum, ob die Sonne scheint oder der Regen platscht, ein jeder treu ins Festzelt latscht.
Man freut sich stets auf das Wiedersehen und sagt beim Auseinandergehen. Ist auch nun schmaler unsere Kasse, es war wieder einmal Klasse.

Und lädt die Feuerwehr mal ein zum fröhlichen Beisammensein am Osterfeuer und so weiter, dann ist die Stimmung auch stets heiter.
Die Brände in der Kehlen werden gelöscht mit Bier und Schaum.
Es gibt auch einen Eissportverein hier in unserem Ort, fesche Burschen fröhnen dem Eishockeysport.
Und kommt die kalte Jahreszeit, dan heißt es für den ESV: Es ist so weit!
Unsere Craks geben all ihre Kräfte in für einen Eishockeypokalgewinn.
Dann haben wir auch noch junge Leut, die sind immer für eine Überraschung bereit.
Bietet sich eine Gelegenheit bei so manchen Fest, geben sie mit ihren Auftritten der guten Stimmung den Rest.
Man könnte lachen, das sich die Balken biegen, teuer bezahlte Künstler vermögen das nicht besser hinzukriegen.

Unsere ortseigene Disco „NAD“ wird sie gnannt, ist inzwischen schon lang über Dorfgrenzen hinaus bekannt.
Die Jungs geben sich Mühe, machen mit ihrer Musik Schwung, spielen zum Tanz für alt und für jung.
Da uns ein Festsaal mit Bühne fehlt, war der Punkt, der unsere Faschingsfans hatte einst gequält.
Sie haben nachgedacht und es schließlich gewagt, im „Weißen R0ss“ hat ein eigener Elferrat mit Erfolg getagt.
Da waren selbst die Langenbernsdorfer platt, was Niederalbertdorf alles so auf den Kasten hat.
Nun gibt es nochwas, das ist zwar weniger zum lachen, es entstehen aber trotzdem sehr schöne Sachen.
Mit viel Gefühl und großem Geschick, zaubern unsere Klöpplerinnen so manch edles Stück.
Beim Schauklöppeln zeigen sie gern was sie können, im wahrsten Sinne des Wortes kann man sie Spitzenklöplerinnen nennen.

Dann gibt es Männer, die mit Trümpfen nicht geizen und bis zum „gehtnichtmehr“ ihren Gegner ausreizen.
Und geht es ums Stechen, dann tun sie das gern, ein Zurückhalten liegt ihnen da fern.
Sie wollen siegen, der Beste sein, die Herren von unserem Skatverein.
Und so gibt es noch viel aufzuzählen, zum Beispiel darf unser Osterbrunnen nicht fehlen.
Es ist das Kleinod, dass die Menschen erfreut alljährlich 2 Wochen zur Osterzeit.
Er lockt die Leute aus Stadt und Land und mach sie ganz nebenbei auch mit unserem Dorf bekannt.
Es profitiert die Gemeinde, in den Kneipen klingelt die Kasse, ja , Abertsdorf ist eben Klasse!

Drei renovierte Kirchen sind die Wahrzeichen vom Ort, dazu ein schöner Kindergarten, integriert ein Hort, ein kleiner Jugendclub und Ferienwohnungen gemütlich und fein, laden zum Verweilen ein.
Schützen- und Feuerwehrgerätehaus sehen auch sehr scchnuckelig aus.
Lang durch das Dorf schlängelt sich ein Bach. Er träumt dahin, wird bei starken Regen wach.
In den Obstgärten grasen Ziegen und Schafe, morgens krähen uns die Hähne aus dem Schlafe.Mit Wald, Wiesen und Feldern schließt die Landschaft uns ein, sollen wir da nicht zufrieden sein?
Niederalbertsdorf, mein Heimatortwies schön, dass es dich gibt! Vom Glasberg bis zum Kobertal wirst du von mir geliebt!

Kontakt:
Gemeinde Langenbernsdorf
Bahnhofstraße 1
08428 Langenbernsdorf
Telefon: 03761/8806-0
info@langenbernsdorf.de
www.langenbernsdorf.de
Kontakt: Frau Schumann
Telefon: 036608/92867